Palette e.V. Hamburg    >Bartelsstraße >Offener Bereich
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Anschrift
Palette Bartelsstraße
Bartelsstr. 12
20357 Hamburg

Fon: 040-430 25 90
Fax: 040-430 25 80
Mail: Bartelsstraße
Mail: Ulrike Winkelmann
Mail: Harald Floeter
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Verkehrsanbindung
U Bahn U3                   Sternschanze
S Bahn S11/S21/S3    Sternschanze
BUS 115                      Sternschanze
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Öffnungszeiten
   Montag         11-16 Uhr
   Dienstag       13-18 Uhr
   Mittwoch      13-18 Uhr
   Donnerstag  13-18 Uhr
   Freitag          11-16 Uhr
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Infos
In der ersten Hälfte der jeweiligen Öffnungszeit
wird bei uns nicht geraucht!!
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Wir bieten darüber hinaus Gruppen und Veranstaltungen für Kinder, Mütter und Väter an.
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Desweiteren gibt es regelmäßig Freizeitangebote und ein spezielles Weihnachtsprogramm!

Fragen Sie bitte nach!
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 Hinweise
Der offene Bereich ist ein betreuter Aufenthaltsraum, Schutzraum und Treffpunkt
für die KlientInnen der Palette e.V..
Er bildet den Mittelpunkt der Einrichtungen und prägt maßgeblich das gesamte Erscheinungsbild der Einrichtung. und soll mit einer Atmosphäre, im Sinne eines‚ sozio- therapeutischen Milieus‘, einen entwicklungsförderlichen Rahmen für die KlientInnen bereitstellen.

Unter soziotherapeutischem Milieu verstehen wir, dass der Stabilisierungsprozess nicht nur durch die therapeutische Beziehung oder Intervention, sondern auch durch das Lebensumfeld und die alltägliche Beziehungsgestaltung unterstützt und gefördert wird: Atmosphäre und Klima der Einrichtung, Plausibilität und Verständlichkeit von Regeln und Strukturen, Rituale und Feste, gepflegte Ausstattung der Räume, Qualität des Essens, die Integration und Einbindung in die Gemeinschaft und vieles mehr.

Passende Rahmenbedingungen begünstigen und fördern Entwicklung und Veränderung. Hilfreich und fördernd sind hierbei eine menschliche und herzliche Atmosphäre von Geborgenheit, Akzeptanz und Wertschätzung sowie eine handlungsorientierte Arbeitsweise, die notwendige soziale und lebenspraktische Kompetenzen vermittelt.

Anleitung zur gesunden Ernährung, Körperpflege und Hygiene

Die KlientInnen, die in die Palette kommen, haben während ihrer drogenaktiven Zeit oft ihre regelmäßige Ernährung, Körperhygiene, ihre sozialen Kontakte und Freizeitaktivitäten vernachlässigt. Sie sind oftmals unterernährt, leiden unter Krankheiten aufgrund schlechter hygienischer Lebensbedingungen (Hauterkrankungen, Infektionen etc.) Im offenen Bereich werden deshalb Gruppen angeboten, in denen gemeinsam gekocht und auf gesundheitliche und ökonomische Gesichtspunkte geachtet wird. Die KlientInnen lernen mit geringen finanziellen Mitteln gesunde Gerichte herzustellen. Ein Erfolg ist nicht nur das gemeinsame Gruppenerlebnis, sondern auch, dass jemand nach einer Weile sagt: Ich gehe weniger zur Imbißbude, um mich von Fast Food Gerichten zu ernähren, sondern ich esse besser, koche auch für mich selbst und komme besser mit meinem Geld zurecht.
Außerdem erhalten die KlientInnen in einem theoretischen Teil Informationen und Aufklärung über körperliche Folgeerkrankungen des Drogengebrauchs und Möglichkeiten des Umgangs mit den erworbenen Beeinträchtigungen. (u.a. Informationen über Hepatitis C und welche Ernährung ist bei dieser Krankheit angemessen).

Aufbau und Pflege sozialer Beziehungen und Bindungen

Viele KlientInnen, die zu uns kommen, sind jahrelang auf der Drogenscene zu Hause gewesen. Je länger die Drogensucht anhielt, je regelwidriger die Handlungsweisen waren, desto größer ist sein/ihr Herausfallen aus den jeweiligen Alltags- und Bezugsgruppen, desto schwieriger ist es, seine/ihre normalen sozialen Fähigkeiten zu erhalten, bzw. wieder kennen zulernen. Unsere KlientInnen weisen meist beträchtliche Störungen der sozialen Kommunikation und Interaktion auf. Ein Teil dieser Störungen kann möglicherweise bereits vor dem Drogenkonsum vorhanden gewesen sein und diesen mitbedingt haben. Viele Auffälligkeiten sind vermutlich jedoch als Folge des Drogenkonsums zu sehen und zeigen sich in Rückzug, sozialer Isolation, Vereinsamung, Angst und Unsicherheit in sozialen Situationen, Konfliktvermeidung, Störungen des Selbstbildes, unangemessenen distanz- oder taktlosem Verhalten und vielem mehr. Die Gesprächsgruppen im offenen Bereich bieten ein positives Erfahrungs- und korrigierendes Lernfeld zur Entwicklung (verloren gegangener) sozialer Kompetenzen, angemessener Selbstwahrnehmung und Selbstsicherheit. Die Offenheit der gegenseitigen Kritik in der Gruppe macht es möglich, dass jemand auf Fehler aufmerksam gemacht wird, die man ihm im Alltag nie gesagt hätte, z.B. wenn jemand sein Gegenüber ständig mit Details langweilt. So kann man Dinge lernen wie: ausreden lassen, zuhören, die Gruppe nicht zu lange für sich in Anspruch nehmen oder auch offenes Mitteilen von Gefühlen. Die Nachahmungsvorgänge in einer Gruppe sind ebenso kompliziert wie wichtig. Die Wahrnehmung dafür muss geschärft werden. Die MitarbeiterInnen im offenen Bereich vermitteln durch ihre soziale Vorbildrolle die gegenseitige Akzeptanz, sie sorgen in den Gruppen aber auch in Gesprächen mit einzelnen KlientInnen dafür, dass Zuhören und Ausreden lassen eine wesentliche soziale Kompetenz ist, ebenso das Halten an Absprachen, die Einhaltung von Regeln, die Kritikfähigkeit. Durch das Einbringen von Themen, lenken sie die Gespräche weg von der Thematik der Drogenscene.

Förderung der Eigenwahrnehmung und des Selbstbewußtseins

Die MitarbeiterInnen im offenen Bereich arbeiten ressourcenorientiert. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch über eigene Potentiale und Ressourcen verfügt, um seine Situation zu verändern. Insofern unterstützen wir Eigeninitiative, die Fähigkeit zur Selbsthilfe und Selbstverantwortung. Das heißt, das Bewußtsein für die eigenen Ressourcen stärken und entwickeln, kleine Schritte, die die KlientInnen machen, herausstellen. Die Arbeit im offenen Bereich fördert die normalen, allgemeinen, alltäglichen, nicht an die Drogensucht gebundenen Anteile des/r KlientIn. Er/Sie lernt seine/ihre Reaktionen auf Anforderungen aus dem Alltag, auf Regeln und Banales kennen und überprüfen. Er/sie soll im Alltag neue Handlungsweisen finden und ausprobieren und sich klar werden, wie er/sie umgeht mit Erfolgserlebnissen oder mit Fehlern und Kritik. Die MitarbeiterInnen im offenen Bereich betonen nicht die Besonderheit oder Eigentümlichkeit des/der KlientIn, vielmehr freunden sie ihn/sie mit den Aspekten des Allgemeinen, des Alltäglichen wieder an. Unsere Aufmerksamkeit bei der Betreuung richten wir eher auf die möglichen Veränderungen und Lösungen als auf Schwierigkeiten und Probleme. Im Vordergrund steht die Förderung konkreter selbstwertsteigender und selbstwertstabilisierender Bewältigungserfahrung durch erfolgreiche handlungsorientierte Erledigung vorgegebener kleinerer Aufgaben, das Überwinden von Schwierigkeiten und Bewältigen bestimmter Stimmungen oder Situationen.

Förderung der Fähigkeit zur Zusammenarbeit und Verantwortlichkeit

Zu den Regeln im offenen Bereich gehört auch die Verantwortung für die Sauberkeit der Räume. Die KlientInnen werden von den MitarbeiterInnen dazu angehalten, gemeinsam die Räume zu pflegen, Aufgaben zu übernehmen, sich an die Absprachen und Termine zu halten.

Lebenspraktische Hilfestellung und Förderung der Selbsteinschätzung

Die MitarbeiterInnen bieten Hilfestellung beim Ausfüllen von Anträgen, z.B. Anträge auf Arbeitslosengeld, Wohngeldanträge, Sozialhilfeanträge. Sie formulieren mit den Klientinnen zusammen Anträge (z.B. Antrag auf Mehrbedarf wegen Schwangerschaft, Antrag auf Renovierung etc.) Bei Bedarf begleiten sie die KlientInnen zu den Ämtern. Dazu kommt gemeinsamer Einkauf, z.B. bei größeren Anschaffungen wie Kühlschrank etc.
Ausländische KlientInnen werden bei Fragen zu ihrem Aufenthaltsstatus beraten. Zu diesem Zweck haben die MitarbeiterInnen sich durch Fortbildungen Spezialkenntnisse zum Ausländer- und Asylrecht angeeignet.
Bei Bedarf übernehmen die MitarbeiterInnen im offenen Bereich auch die Begleitung von KlientInnen zu Prozessen.
Öffnungszeiten:
   Montag         11-16 Uhr
   Dienstag       13-18 Uhr
   Mittwoch      13-18 Uhr
   Donnerstag  13-18 Uhr
   Freitag          11-16 Uhr

Die erste Hälfte der jeweiligen Öffnungszeit ist

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Hamburger Tafel
Immer Dienstag und Donnerstag jeweils von 14 bis 16 Uhr; bitte Tragetaschen mitbringen!


Die Sportgruppe
sucht immer neue TeilnehmerInnen, bitte
bei Joachim oder Frank nachfragen.


Freizeit
Wir gehen ins Kino, ins Theater, in den Zoo ...

Infos für die nächste Veranstaltung über
Ulrike Winkelmann oder
Harald Floeter.
Der Offene Bereich in der Bartelsstraße
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